Achtsamkeit & Shinrin Yoku

Ankommen, aufatmen, wieder bei dir sein

Manchmal braucht es keinen neuen Plan, kein noch schnelleres „Durchziehen“ und keine weitere Methode – sondern einen Ort, der dich zurück in deinen Körper, in deine Sinne und in einen ruhigeren inneren Takt bringt. Der Wald ist genau so ein Ort. Hier wird es leiser im Kopf, klarer im Gefühl – und plötzlich ist wieder Platz für das, was wirklich wichtig ist.

In meinen Angeboten rund um Achtsamkeit im Wald und Shinrin Yoku (Waldbaden) geht es nicht um Leistung, Kilometer oder „Selbstoptimierung“. Es geht um bewusstes Wahrnehmen, ums Entschleunigen und um die wohltuende Erfahrung, dass Natur nicht nur Kulisse ist – sondern ein echter Co-Coach: präsent, ehrlich, beruhigend und stärkend.

Was ist Shinrin Yoku?

Und warum es bei mir mehr ist als Methode.

Shinrin Yoku ist kein Wellness-Trend, sondern seit Jahrzehnten Gegenstand wissenschaftlicher Forschung – insbesondere in Japan, aber auch zunehmend in Europa. Die Studien zeigen bemerkenswert klar: Der bewusste Aufenthalt im Wald wirkt messbar auf Körper, Psyche und Nervensystem.

Stressreduktion & Nervensystem
Mehrere Studien konnten nachweisen, dass Waldbaden den Spiegel des Stresshormons Cortisol senkt, den Blutdruck reguliert und die Herzfrequenzvariabilität verbessert. Das bedeutet: Der Körper wechselt vom dauerhaften Alarmmodus in einen Zustand von Regulation und Erholung. Entscheidend dabei ist nicht Bewegung, sondern das langsame, absichtslose Dasein im Wald.

Immunsystem & körperliche Gesundheit
Untersuchungen zeigen, dass sogenannte Phytonzide – Duftstoffe, die Bäume abgeben – die Aktivität bestimmter Immunzellen (NK-Zellen) steigern. Dieser Effekt hält teilweise mehrere Tage an. Der Wald wirkt hier nicht symbolisch, sondern biochemisch.

Mentale Gesundheit & Wahrnehmung
Studien zur Aufmerksamkeit und mentalen Erschöpfung belegen, dass natürliche Umgebungen die Fähigkeit zur Regeneration des Gehirns fördern. Grüntöne, natürliche Muster, das Wechselspiel von Licht und Schatten – all das spricht archaische Wahrnehmungssysteme an, die uns stabilisieren, lange bevor wir anfangen zu denken.

Kurz gesagt:
Der Wald reguliert, wo der Alltag überfordert.
Er ordnet, wo Gedanken kreisen.
Und er trägt, ohne etwas zu verlangen.

Warum ist Shinrin Yoku bei WALDerLEBEN anders?

Die wissenschaftliche Methode ist die Grundlage – aber sie ist nicht alles.

Ich begegne dem Wald nicht als Kulisse und nicht als „Tool“.
Ich begegne ihm als lebendigem Raum, in dem alles miteinander in Beziehung steht: Bäume, Tiere, Boden, Wetter – und wir Menschen mittendrin.

Mein großer Unterschied liegt genau hier:
Ich arbeite nicht nur mit Übungen, sondern mit Haltung.

  • Ich lese den Wald: seine Stimmung, seine Übergänge, seine feinen Signale.

  • Ich weiß, wann Stille trägt – und wann ein Impuls hilfreich ist.

  • Ich nehme wahr, was sich zeigt, ohne es zu bewerten oder zu überformen.

Menschen sind Teil dieses Systems. Nicht außenstehend, nicht überlegen, nicht getrennt.
Dieses Verständnis fließt in jede meiner Shinrin-Yoku-Führungen ein – leise, respektvoll und zutiefst menschlich.

Ich halte den Raum fachkundig und sicher.
Und ich lasse dem Wald genug Freiheit, seine Wirkung selbst zu entfalten.

Wissenschaft trifft Waldverständnis

Das Zusammenspiel aus wissenschaftlich belegter Wirkung und tiefer Naturverbundenheit schafft einen Rahmen, in dem echte Regeneration möglich wird.
Nicht, weil etwas „gemacht“ wird –
sondern weil wir uns erinnern, wie es sich anfühlt, Teil von etwas Größerem zu sein.

Shinrin Yoku bei WALDerLEBEN bedeutet:
fundiert geführt, achtsam begleitet –
und getragen von einem tiefen Respekt für alles, was sich im Wald bewegt.
Auch für uns Menschen.

Termine & Rahmen

  • Donnerstag, alle 14 Tage

  • 14:00 – 16:30 Uhr

  • Dauer: 2,5 Stunden

  • Maximal 8 Teilnehmende

  • Preis: 49,00 EUR pro Person

  • Ort: Wald im Raum Nürnberg (Treffpunkt nach Anmeldung)

Du brauchst keine Vorerfahrung.
Bequeme, wetterfeste Kleidung reicht.

Wir treffen uns bei jedem Wetter, auch bei Regen. Lediglich bei Gewitter- oder Unwetterwarnung entfällt das Treffen