Es gibt Zeiten, in denen etwas endet, während das Neue noch nicht begonnen hat.
Die Dämmerung ist eine solche Zeit.
Der Übergang vom Herbst in den Winter.
Das Ende eines Jahres.
Die Tage zwischen den Jahren.
Schwellenzeiten.
Zeiten, in denen wir für einen Moment aus dem Gewohnten heraustreten können. In denen es stiller wird – draußen und oft auch in uns selbst. Der Wald bietet dafür einen besonderen Raum.
Mit den Schwellengängen begleite ich dich durch unterschiedliche Übergänge des Jahres. Wir sind unterwegs zwischen Licht und Dunkelheit, Vergangenheit und Zukunft, Loslassen und Bewahren, Bewegung und Stille.
Dabei geht es nicht darum, dem Wald irgendeine Bedeutung überzustülpen. Wir erleben ihn, wie er ist: mit Dunkelheit, Feuer, Kälte, Geräuschen, Wegen und Stille. Und manchmal verändert genau das den Blick auf das, was uns selbst gerade beschäftigt.
Vier Wege durch die dunkle Zeit
Die Veranstaltungen können unabhängig voneinander besucht werden. Gleichzeitig erzählen sie gemeinsam eine Geschichte: vom bewussten Überschreiten einer ersten Schwelle bis hinein in die besondere Zeit der Rauhnächte.
Dämmerwald
Wenn der Tag langsam verschwindet
Wir beginnen unseren Weg noch im Hellen und erleben bewusst, wie sich der Wald verändert. Konturen verschwimmen, Geräusche treten hervor und schließlich bewegen wir uns durch einen Wald, den wir am Tag ganz anders wahrnehmen.
Ein Abend zwischen Wahrnehmung, Naturerfahrung und Feuer – und eine Einladung, der Dunkelheit einmal anders zu begegnen.
→ Dämmerwald entdecken
Die Linie hinter dir
Ein Schwellengang zwischen Vergangenheit, Gegenwart und dem, was vor dir liegt
Manche Wege sehen wir erst, wenn wir uns umdrehen.
Bei diesem besonderen Waldabend betrachten wir drei Ebenen: das, was hinter uns liegt, den Punkt, an dem wir heute stehen, und die Richtung, in die wir weitergehen möchten.
Auch der Wald selbst verändert sich während dieser Stunden: Wir beginnen im Tageslicht, überschreiten gemeinsam die Schwelle der Dämmerung und beenden unseren Weg im dunklen Wald.
Ein intensiver Workshop für Menschen, die zurückblicken möchten, ohne dort stehenzubleiben.
→ Die Linie hinter dir entdecken
Winterstille – als die Nächte noch dunkel waren
Ein Winterabend zwischen Feuer, Wald und Gemeinschaft
Es gab eine Zeit, in der Winternächte wirklich dunkel waren.
Wenn es draußen kalt und früh finster wurde, rückten Menschen näher zusammen. Feuer spendete Licht und Wärme, Essen wurde gemeinsam zubereitet, Geschichten wurden erzählt und die Dunkelheit vor der Tür gehörte ganz selbstverständlich zum Winter.
Winterstille lädt dich ein, für einen Abend in diese Atmosphäre einzutauchen.
Wir verbringen mehrere Stunden draußen im winterlichen Wald, entzünden unser Feuer, kochen gemeinsam, genießen warme Getränke und Nachtisch und lassen uns Zeit für Geschichten und alte Winterbräuche.
Und wir gehen hinaus in die Dunkelheit.
Denn abseits künstlicher Beleuchtung zeigt sich der Wald in einer Winternacht noch einmal ganz anders: stiller, ursprünglicher und überraschend intensiv.
Ein Abend zum Zusammensitzen, Erzählen, Essen, Lauschen und Erleben – getragen von Feuer, Dunkelheit und Gemeinschaft.
→ Winterstille – als die Nächte noch dunkel war
Rauhnächte – 3 Tore zwischen den Jahren
Drei Begegnungen. Drei Schwellen. Ein Weg durch die Zeit zwischen den Jahren.
Die Rauhnächte liegen zwischen dem Alten und dem Neuen. Seit Jahrhunderten gelten sie als besondere Zeit des Innehaltens, Deutens und Ausrichtens.
Bei WALDerLEBEN werden daraus drei Tore zwischen den Jahren.
Wir begegnen uns dreimal im Wald und begleiten gemeinsam den Übergang vom vergangenen Jahr in das kommende. Dabei verbinden sich alte Vorstellungen rund um die Rauhnächte mit Naturerfahrung, Reflexion, Feuer und ausgewählten symbolischen Handlungen.
Nicht als Anleitung für zwölf perfekte Rauhnächte.
Sondern als bewusste Reise durch eine Zeit, die ohnehin anders ist als der Rest des Jahres.
→ Rauhnächte – 3 Tore zwischen den Jahren entdecken
Der Wald verändert sich. Und wir mit ihm.
Vielleicht suchst du keine Antwort.
Vielleicht brauchst du einfach einen Ort, an dem eine Frage einmal Platz haben darf.
Einen Weg, auf dem du langsamer wirst.
Ein Feuer, an dem du sitzen kannst.
Eine Dunkelheit, vor der du nicht davonlaufen musst.
Oder eine Schwelle, die du ganz bewusst überschreiten möchtest.
Willkommen bei den Schwellengängen und Rauhnächten von WALDerLEBEN in Nürnberg.
Wähle den Weg, der gerade zu dir passt.