Workshops & Wildnisskills

Es gibt ein Wissen, das nicht erklärt werden muss. Es wird erinnert, sobald wir still genug werden. Draußen, zwischen Bäumen und Wind, beginnt es sich zu melden – leise, aber eindeutig. Wildnisfertigkeiten laden uns ein, genau dort anzusetzen: bei unserer natürlichen Fähigkeit, wahrzunehmen, Zusammenhänge zu erkennen und uns als Teil des lebendigen Ganzen zu erleben.

In diesen Workshops geht es nicht um Techniken zum Vorführen, sondern um Beziehung. Beziehung zum Ort, zu den Wesen, die dort leben – und zu uns selbst. Wir bewegen uns langsam, aufmerksam und neugierig durch den Wald. Wir lernen, Fragen zu stellen, statt sofort Antworten zu suchen. Und wir entdecken, wie viel sich zeigt, wenn wir wirklich hinschauen.

Wir beschäftigen uns mit der Sprache der Vögel – nicht, um sie zu „übersetzen“, sondern um ihre Muster zu hören: Alarm, Entspannung, Alltag. Wir lesen Spuren und Zeichen im Boden, im Laub, im Geäst und beginnen zu verstehen, welche Geschichten der Ort erzählt. Pflanzen werden nicht nur bestimmt, sondern kennengelernt: durch Berührung, Geruch, Beobachtung und Zeit. Auch das Arbeiten mit Naturmaterialien, das Sammeln, Ordnen und Gestalten gehört dazu – achtsam, respektvoll und im Einklang mit dem Ort.

Gelernt wird über Erfahrung, gemeinsames Entdecken und Erzählen. Über kleine Impulse, die zum Weiterdenken einladen. Über Momente des Staunens, in denen plötzlich etwas „klickt“. Diese Art des Lernens stärkt Präsenz, Aufmerksamkeit und ein tiefes Gefühl von Verbundenheit – Fähigkeiten, die weit über den Wald hinaus wirken.

Die Workshops richten sich an Erwachsene, die Lust haben, sich wieder auf ihre Sinne zu verlassen, Natur als lebendigen Lehrmeister zu erleben,
ihre Wahrnehmung zu schärfen und sich selbst im größeren Zusammenhang zu verorten.

Es geht nicht um Leistung, nicht um Geschwindigkeit und nicht um Druck. Es geht um das Wiederentdecken einer alten, sehr menschlichen Kompetenz: aufmerksam da zu sein.

Naturhandwerk

Pflanzen- und Waldwissen