Der Wald ist kein Ort, den man nutzt – er ist ein Ort, zu dem man in Beziehung tritt. Für Erwachsene öffnet der Wald einen Erfahrungsraum, der jenseits von Konzepten, Methoden und Zielen wirkt. Wer sich draußen wirklich einlässt, merkt schnell: Der Wald lehrt nicht durch Erklären, sondern durch Erleben.
In der stillen Präsenz der Bäume schärfen sich Wahrnehmung und Aufmerksamkeit. Wir lernen wieder zu lauschen, Spuren zu lesen, Zusammenhänge zu erkennen und Teil eines größeren Ganzen zu sein. Achtsamkeit entsteht hier nicht als Übung, sondern als natürliche Folge von Verbindung. Der Wald bringt uns aus dem Kopf zurück in den Körper und in die Beziehung zur lebendigen Welt.
Durch gemeinsames Unterwegssein, spielerisches Entdecken, einfache Tätigkeiten und das bewusste Wahrnehmen der Jahreszeiten entsteht ein Lernen, das tief verankert. Wildnisskills, Naturhandwerk und das Erleben natürlicher Rhythmen sind dabei keine Techniken, sondern Türen – hin zu Aufmerksamkeit, Respekt und Zugehörigkeit. Wissen wird nicht vermittelt, sondern wächst aus Erfahrung.
WALDerLEBEN knüpft genau hier an: an der tiefen menschlichen Sehnsucht nach Verbindung zur Natur. Ruhig, bodenständig und echt. Die einzelnen Projekte öffnen unterschiedliche Zugänge zu diesem Erleben und werden im Anschluss näher vorgestellt.
Die Inhalte dieser Rubrik werden derzeit von mir aufgebaut und in den kommenden Tagen aktualisiert.