Der Jahreskreisfeste

Der Große und kleine Übergänge bewusst feiern

Der Jahreskreis folgt dem natürlichen Rhythmus von Licht und Dunkelheit, Wachstum und Rückzug.
Ich unterscheide zwischen großen und kleinen Jahreskreisfesten – nicht nach Wertigkeit, sondern nach Tiefe, Intensität und Rahmen.

Die großen Feste markieren deutliche innere und äußere Übergänge.
Die kleinen Feste wirken ausgleichend und ordnend – sie halten den Rhythmus zwischen diesen Schwellen.

Alle Jahreskreisfeste sind naturgestützte, rituell gerahmte Erfahrungsräume. Sie sind keine religiösen Zeremonien und folgen keiner festen spirituellen oder dogmatischen Tradition.

Haltung & Rahmen

Meine  Jahreskreisfeste sind keine religiösen Rituale im engeren Sinn und stehen in keinem spirituellen Lehr- oder Weihekontext.
Sie sind bewusst offen, naturbezogen und erfahrungsorientiert gestaltet.

Der Teilnahmebeitrag bezieht sich nicht auf das Ritual selbst, sondern auf:

  • die Vorbereitung und Organisation

  • die fachlich fundierte Begleitung

  • das Halten eines geschützten Rahmens

  • Zeit, Verantwortung und Erfahrung

Diese transparente Abgrenzung ist mir wichtig – aus Respekt vor unterschiedlichen spirituellen Traditionen ebenso wie gegenüber den Teilnehmenden.

Jetzt im Fokus: Imbolc - das Fest des inneren Neubeginns

Imbolc markiert im Jahreskreis einen stillen Übergang.
Noch liegt der Winter über dem Land, doch unter der Oberfläche beginnt sich bereits etwas zu regen. Erste Knospen sind angelegt, Kräfte sammeln sich – ohne nach außen sichtbar zu sein.

Diese Zeit steht für ein leises inneres Sortieren. Gedanken ordnen sich, alte Themen treten in den Hintergrund, erste Impulse für das Kommende werden spürbar. Imbolc lädt dazu ein, diesen Impulsen Raum zu geben, ohne sie sofort festzulegen oder umzusetzen.

Der Winterwald bietet dafür einen klaren, ruhigen Rahmen. In seiner Reduktion fällt es leichter, den eigenen Rhythmus wahrzunehmen und zu spüren, was wachsen möchte – und was noch Zeit braucht.

Imbolc bei WALDerLEBEN ist ein naturgestützter, achtsam gehaltener Erfahrungsraum.
Es geht nicht um Inszenierung oder feste Deutungen, sondern um Wahrnehmung, Stille und eine bewusste Ausrichtung auf das, was vor uns liegt.

Warum Imbolc ein großes Jahreskreisfest ist

Imbolc wirkt nicht laut, aber tief.
Es setzt die innere Richtung für das kommende Jahr. Was hier wahrgenommen und geordnet wird, begleitet oft über viele Monate hinweg.

Gerade weil dieser Übergang so leise ist, braucht er einen geschützten Rahmen.
Deshalb gehört Imbolc bei WALDerLEBEN zu den großen Jahreskreisfesten – mit ausreichend Zeit, Klarheit und Tiefe.

Termin und Informationen

  • Datum: Samstag, 31.01.2026
  • Uhrzeit: 14:30 Uhr bis 18:00 Uhr
  • Dauer: 3,5 Stunden
  • Honorar: 59,00 EUR / Person
  • Max. 10 Teilnehmer
  • Anmeldung unbedingt erforderlich

Alles geschieht freiwillig, achtsam und ohne Erwartungsdruck.

Die Veranstaltungen finden grundsätzlich bei jedem Wetter statt – auch bei Regen.
Der Wald bietet zu jeder Witterung wertvolle Erfahrungen, und die Angebote sind entsprechend konzipiert.

Lediglich bei Gewitter, Unwetterwarnungen oder behördlichen Gefahrenmeldungen wird ein Termin verschoben oder abgesagt. In diesem Fall informiere ich rechtzeitig und stimme das weitere Vorgehen transparent ab.

Die Teilnehmenden sind gebeten, sich dem Wetter und der Jahreszeit entsprechend zu kleiden.
Feste Schuhe sowie Kleidung, die schmutzig werden darf, werden vorausgesetzt.

 

Große Jahreskreisfeste

Imbolc
Imbolc markiert den Moment, in dem unter der Oberfläche neues Leben erwacht.
Es ist ein Fest des inneren Neubeginns, der Ausrichtung und des ersten vorsichtigen Aufbruchs.

Beltane
Beltane steht für Lebenskraft, Verbindung und Fülle.
Es feiert das sichtbare Werden des Lebens und die Freude an Beziehung und Lebendigkeit.

Lammas
Lammas ist das erste Erntefest im Jahreskreis.
Es lädt dazu ein, innezuhalten, das eigene Wirken zu würdigen und Dankbarkeit zu entwickeln.

Samhain
Samhain markiert den Übergang in die dunkle Jahreszeit.
Es ist ein Fest des Abschieds, der Erinnerung und der bewussten Schwelle zwischen Alt und Neu.

Kleine Jahreskreisfeste

Frühlingstagundnachtgleiche
Tag und Nacht sind im Gleichgewicht.
Dieses Fest lädt ein, innere Balance zu finden und den eigenen Standort neu auszurichten.

Sommersonnenwende
Der längste Tag des Jahres markiert den Höhepunkt des Lichts.
Ein Moment der Fülle, Klarheit und bewussten Präsenz.

Herbsttagundnachtgleiche
Licht und Dunkelheit begegnen sich erneut auf Augenhöhe.
Dieses Fest unterstützt das Ordnen und Loslassen vor dem Rückzug.

Wintersonnenwende
Die dunkelste Zeit des Jahres trägt bereits das neue Licht in sich.
Ein stilles Fest des Innehaltens, der Hoffnung und des inneren Sammelns.